| Titre : |
Der Untergeher |
| Type de document : |
texte imprimé |
| Auteurs : |
Thomas Bernhard (1931–1989), Auteur |
| Editeur : |
Berlin, Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag |
| Année de publication : |
20.Auflage 2025 |
| Importance : |
243 pages |
| Format : |
livre de poche |
| ISBN/ISSN/EAN : |
978-3-518-37997-4 |
| Langues : |
Allemand (ger) Langues originales : Allemand (ger) |
| Catégories : |
Roman
|
| Mots-clés : |
Roman Biografie Klavier Glenn Gould Leben Alltag Schriftsteller |
| Index. décimale : |
830 BERN 5427 |
| Note de contenu : |
Der Erzähler in dem zuerst 1983 publizierten Werk wohnt in Madrid und schreibt eine Arbeit über den kanadischen Pianisten Glenn Gould, »den wichtigsten Klaviervirtuosen des Jahrhunderts«, der, auf dem Gipfel seiner Kunst, aufhörte zu spielen. In Madrid erreicht den Erzähler ein Telegramm, das das Begräbnis seines Freundes Wertheimer anzeigt, der sich umgebracht hat. Die drei hatten sich in Salzburg bei einem Musikkurs von Horowitz kennengelernt. Bald stellte sich heraus: Glenn Gould war das größte Genie. Unter dem Eindruck der Übermacht dieses Genies wurde der Erzähler zu einem »Weltanschauungskünstler«, zum Kritiker seiner Zeit und besonders zum Kritiker Österreichs, Wertheimer dagegen stürzte in eine unumkehrbare Existenzdepression. Je mehr der Erzähler an seinen »Versuch über Glenn« dachte, um so deutlicher wurde ihm, daß es ihm eigentlich darum zu tun war, sich Klarheit über Wertheimer, den »Untergeher«, wie Glenn Gould schon früh zu ihm gesagt hatte, zu verschaffen. |
Der Untergeher [texte imprimé] / Thomas Bernhard (1931–1989), Auteur . - Berlin, Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 20.Auflage 2025 . - 243 pages ; livre de poche. ISBN : 978-3-518-37997-4 Langues : Allemand ( ger) Langues originales : Allemand ( ger)
| Catégories : |
Roman
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| Mots-clés : |
Roman Biografie Klavier Glenn Gould Leben Alltag Schriftsteller |
| Index. décimale : |
830 BERN 5427 |
| Note de contenu : |
Der Erzähler in dem zuerst 1983 publizierten Werk wohnt in Madrid und schreibt eine Arbeit über den kanadischen Pianisten Glenn Gould, »den wichtigsten Klaviervirtuosen des Jahrhunderts«, der, auf dem Gipfel seiner Kunst, aufhörte zu spielen. In Madrid erreicht den Erzähler ein Telegramm, das das Begräbnis seines Freundes Wertheimer anzeigt, der sich umgebracht hat. Die drei hatten sich in Salzburg bei einem Musikkurs von Horowitz kennengelernt. Bald stellte sich heraus: Glenn Gould war das größte Genie. Unter dem Eindruck der Übermacht dieses Genies wurde der Erzähler zu einem »Weltanschauungskünstler«, zum Kritiker seiner Zeit und besonders zum Kritiker Österreichs, Wertheimer dagegen stürzte in eine unumkehrbare Existenzdepression. Je mehr der Erzähler an seinen »Versuch über Glenn« dachte, um so deutlicher wurde ihm, daß es ihm eigentlich darum zu tun war, sich Klarheit über Wertheimer, den »Untergeher«, wie Glenn Gould schon früh zu ihm gesagt hatte, zu verschaffen. |
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